Was ist ein Elektrofahrrad?

Geschichte des Elektrofahrrads

Ein Elektrofahrrad ist ein Fahrrad,

elektrofahrrad

das über einen zusätzlichen Elektromotor verfügt, mit dem Geschwindigkeiten bis zu 45km/h erreicht werden können. Die Geschwindigkeit hängt jedoch von der Leistung des Motors sowie der Zulassung ab. Durchschnittlich werden 25 bis 30 km/h erreicht. Ein Akku versorgt den Motor mit der elektrischen Energie. Wenn allerdings keine Tretkraft erfolgt, gibt der Motor auch keine Leistung ab, sondern wirkt nur unterstützend. Bis zu 25 km/h kann das Elektrofahrrad ohne Führerschein und auch auf Radwegen verwendet werden.

Die Geschichte des Elektrofahrrads reicht bis in das 19. Jahrhunderts zurück. Dank der modernen Techniken wurden die Umsetzungen stetig bis zum heutigen Standard ausgereift. Das Elektrofahrrad wurde ursprünglich für ältere Menschen hergestellt, die aufgrund ihres Alters nicht mehr in der Lage waren, genügend Tretkraft aufzuwenden. Die meisten wollten dennoch nicht auf ihr Rad verzichten, daher wurde das Rad mit einem Motor konzipiert. Mittlerweile jedoch sind die Elektrofahrräder auch bei jüngeren Menschen dank der vielen Vorteile sehr beliebt. Die Fahrt mit einem herkömmlichen Rad, insbesondere mit Gepäck, bei Bergen oder mit Gegenwind ist oft sehr mühsam, während ein Elektrofahrrad solche Hindernisse mühelos meistert.

Entwicklung der Elektrofahrräder

Mittlerweile wird viel vom Elektroauto in der Zukunft gesprochen und auch die Elektromobilität beim Fahrrad hat längst einen festen Platz eingenommen und ist nicht mehr wegzudenken. In Deutschland erfreut sich das Elektrofahrrad einer immer größer werdenden Beliebtheit, die von Jahr zu Jahr enorm steigt. Im Jahr 2009 wurden etwa 150.000 Elektrofahrräder verkauft, 2010 waren es bereits 200.000 Stück, wobei die Tendenz stetig steigt. In Deutschland hat sich das Elektrofahrrad erst im Laufe der Zeit zum Trend entwickelt, in der fernöstlichen Welt hingegen ist es längst normal, mit einem elektrisch angetriebenen Fahrrad unterwegs zu sein. In Japan und China sind insbesondere in den Großstädten viele Millionen Menschen damit unterwegs, denn in diesen Ländern herrscht im Beruf eine strenge Kleiderordnung und mit dem Elektrofahrrad soll vermieden werden, nass geschwitzt zu erscheinen, da der Fahrer dank der gleichmäßigeren Belastung kaum ins Schwitzen kommt. In China wurden bereits etwa 120 Millionen Elektrofahrräder verkauft, was bedeutet, dass nahezu jeder Achte dort solch Fahrrad hat. Zudem hat dieses Fortbewegungsmittel den großen Vorteil, dass die Ziele schneller erreicht werden. Eine hochwertige Verarbeitung und gute Akkuleistungen, das Elektrofahrrad erobert die Radwege.

Die wichtigsten Vorteile des Elektrofahrrads auf einen Blick

Ein Elektrofahrrad bietet enorm viele Vorteile. An erster Stelle steht natürlich die einfache Bedienung und Handhabung. Auch längere Radtouren erfordern keinen großen Kraftaufwand und auch die Zeitersparnis wissen viele Menschen sehr zu schätzen. Ebenso zu bedenken ist, dass auch bei einem höheren Alter oder schlechteren Allgemeinzustand auf diese Weise das Radfahren noch möglich ist. Das Elektrofahrrad dient oftmals als Ersatz für ein Auto und zudem ist es wartungsfrei, kostengünstiger und umweltfreundlicher.

Ist zum Lenken eines Pedelecs ein Führerschein notwendig?

Pedelecs gelten laut Gesetz als Fahrräder

Sie sind die neueste Generation im Fahrradbereich, Elektrofahrräder, auch Pedelecs genannt und E-Bikes, mit denen Geschwindigkeiten über 25 km/h erreicht werden. Aber worauf ist beim Kauf eines Pedelcs zu achten und braucht man zum Lenken eines Pedelecs einen Führerschein?
Pedelecs sind Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung mit maximal 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Sie gelten laut Gesetz noch als Fahrräder, auch wenn sie mit einer Schiebe- und Anfahrhilfe ausgestattet sind. Es gibt also kein Mindestalter, Pedelecs können somit auch von Kindern und ohne Führerschein gelenkt werden.

Es wird zwischen zwei E-Bike oder S-Pedelec Kategorien unterschieden

E-Bikes oder auch S-Pedecs werden in zwei Kategorien unterteilt, in jene bis 20 Stundenkilometer, die alleine mit Motorkraft gefahren werden können und mit Muskelkraft noch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Die zweite Kategorie sind E-Bikes oder S-Pedelecs, die mehr als 25 km/h erreichen, wo der Motor jedoch auf 45 km/h geregelt ist, sonst würde eine höhere Führerscheinklasse notwendig sein, so genügt der Mofa Führerschein.

E-Bikes oder S-Pedelecs gelten als Kleinkrafträder

Zum Lenken eines Pedelecs wird kein Führerschein und auch keine Versicherung benötigt. Auch von der Helmpflicht sind Pedelcs ausgenommen, da sie durch die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h nicht in die Gruppe der Helmpflicht fallen, diese beginnt bei einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h. Bei den E-Bikes oder S-Pedelecs, welche mit bis zu 500 Watt starken Elektromotoren ausgestattet sind und Geschwindigkeiten über 25 km/h erreichen können, sieht die gesetzliche Regelung etwas anders aus und es ist ein Führerschein erforderlich. Da der Elektromotor nicht nur als Tretunterstützung dient, sondern diese Elektrofahrräder auch nur mit dem Motor gefahren werden können, muss der Lenker mindestens 15 Jahre alt sein und mindestens einen Mofa Führerschein besitzen. Es gibt noch einen Unterschied zwischen Pedelec- und E-Bike-Lenkern. Bei den Pedelecs liegt die Promillegrenze höher als bei den E-Bike- oder S-Pedelcs-Fahrern, die diese ja als Kraftfahrzeuglenker gelten, denen auch der Führerschein entzogen werden kann.